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Mehr Bänke für müde Gelenke

Sie engagieren sich sozial – und haben jede Menge Spaß dabei. Schon seit mehreren Jahren ist die „Ruhrpott-Revue“ korporatives Mitglied der Essener AWO. Die engagierte, nicht kommerzielle Theatergruppe passt auch mit ihrem neuesten Projekt ausgezeichnet zur Arbeiterwohlfahrt, wollen sich doch die Schauspieler, Sänger und Musiker auf ihre poetische und musikalische Weise für die Schwächsten der Gesellschaft einsetzen. Rund um ihre „Heimatbühne“, die Zeche Carl in Altenessen fehlen, so die Erfahrung des Ensembles, Sitzbänke, um sich einmal auszuruhen. „Mehr Bänke für müde Gelenke“ heißt es daher nicht nur sinnigerweise im neuen Stück „Kumpel Antons Grüne-Hauptstadt-Vision“, das das Ensemble mit Beginn des Grünen Hauptstadtjahres aufgelegt hat, die Truppe meint es auch ernst mit den Bänken.  Karlheinz Freudenberg und Bodo Roßner, die die Revue organisieren, sind sich einig: „Das Grüne Hauptstadtjahr ist eine tolle Sache, uns ist aber wichtig, auch das Pantoffelgrün erlebbar zu machen, und zwar nachhaltig. Viele Bürger mit Bewegungseinschränkungen wünschen sich mehr Sitzgelegenheiten auf öffentlichen Flächen. Da wollen wir rund um die Zeche Carl ein Zeichen setzen.“
Beim nächsten Auftritt der Ruhrpott-Revue am 18. Juni ab 17 Uhr in der Zeche Carl soll nicht nur „Mehr Bänke für müde Gelenke“ bei der Präsentation der  „Kumpel Antons Grüne-Hauptstadt-Vision“ gesungen werden. Mit einer Spendensammlung soll der Grundstock für die erste Sitzbank in der Nähe der Zeche Carl geschaffen werden. Dafür wurde sogar das Programm geändert und die angekündigte Vorstellung des „Lohntütenballs“ durch die „grüne“ Revue ersetzt
Und die spaßige Truppe, die auf der Bühne gern mit dem Chaos spielt, ist bei ihrem Bank-Projekt ganz seriös und ernsthaft. So hat man schon Kontakt mit Politik und Behörden geknüpft.  Sollte Geld für eine Bank oder möglichst viele Bänke zusammenkommt, könnte man mit der Stadt eine Art „Stellplan“ abstimmen. Wenn es, so Roßner und Freudenberg, gelingen könnte, etwa Grün & Gruga für die Aufstellung zu gewinnen, würde das die Sache vereinfachen.
Erst einmal will man Spenden sammeln, um Unterstützung bitten und hofft, dass sich eventuell auch schon im Vorfeld Bank-Paten finden lassen.
Die Vorstellung am 18. Juni beginnt um 17 Uhr in der Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 100. Der Eintritt für Vollzahler: 17 € (Abendkasse), 15 € (Vorverkauf), Schüler und Studenten zahlen 9 €. An diesem Nachmittag will das Ensemble noch einmal verstärkt auf das Problem fehlender Bänke aufmerksam machen.
Wer sich  über das Projekt informieren möchte oder schon Hilfe anbieten will, kann sich an  Tel. 0176 418 50 599 oder info@ruhrpott-revue.de wenden.

Reichlich Spargel beim Schlemmertag der Senioren

„Hallo Susanne, fährst Du uns heute wieder?“ Susanne Götz lächelt und freut sich über ihre „fröhliche Fuhre“. Die Busfahrerin ist für die Senioren, die es sich im Reisebus bequem machen, schon eine alte Bekannte. Ebenso wie Ingrid Wißkirchen, die als ehrenamtliche Reiseleiterin der AWO-Seniorenarbeit die Liste der Fahrgäste auf dem neuesten Stand hält und nachher zum Mikrofon greift, um die vorwiegend älteren Damen und Herren zu begrüßen. Meist ist man per Du, denn viele Teilnehmer, die den „Schlemmertag der Extraklasse“ genießen wollen, sind Stammkunden der von der AWO-Seniorenarbeit organisierten Tagestouren.
Bei den Reisen wird Genuss und Information meist ausgewogen kombiniert, bei der Schlemmertour steht der Genussfaktor eindeutig im Vordergrund. Nach gut einer Stunde Fahrt ist man auf dem Spargelhof im Kreis Wesel angekommen, wo schon die Tische für die AWO-Gruppe aus Essen eingedeckt sind. Auch wenn die Reisenden meist im Rentenalter sind, kommt schnell die Atmosphäre eines Klassenausflugs auf. Witze und „dumme Sprüche“ machen die Runde, an den Tischen wird viel gelacht. Spargel gibt es so viel man will, auch Schnitzel, Hähnchen und Schinken sind im Reisepreis eingeschlossen. Nach dem Einkauf im Hofladen geht es mit dem Bus weiter, große Fußwege werden zur Freude der Rollatoren-Nutzer heute nicht zurückgelegt.
Gut trainiert sollte dagegen der Magen sein, denn gleich geht es weiter zum Kaffeetrinken in einer Schokoladen-Manufaktur, wo sich viele Kalorien in süßen Verführungen verstecken. Geistige Nahrung gibt es auch, denn der Chef- Chocolatier erklärt zu Kaffee und Kuchen detailliert die Entstehung der Schokoladen-Kunstwerke und wie gesundheitsfördernd die Kakao-Produkte sind.
Wieder in Essen ist das „Auf Wiedersehen“ der meisten Schlemmer-Touristen wörtlich gemeint. Viele von ihnen sehen sich auf den noch folgenden Tagestouren der AWO-Seniorenarbeit wieder. So geht es unter anderem am 26, Juni zum Duisburger Hafen und zum Kloster Kamp-Lintfort, am 5. August zum Nordseebaad Carolinensiel und am 30. Oktober zum Kunsthandwerkermarkt auf Schloss Burg. Dort steht ausdrücklich das gemeinsame Gänsekeule-Essen auf dem Programm. Den Jahres-Reise-Abschluss bildet am 12. Dezember die Fahrt zur Gemeindegrotte im niederländischen Valkenburg, wo die Besichtigung des größten unterirdischen Weihnachtsmarktes Europas auf dem Programm steht.
Nähere Informationen gibt es bei Ingrid Wißkirchen, Tel. 0201 263805 oder Karlheinz Freudenberg, AWO-Seniorenarbeit, Tel. 0201 1897 407

Kindern gerechte Chancen geben

„Wir sind nicht so wichtig, es ist das Wohl der Kinder, das bei uns im Mittelpunkt steht!“ Für Erika Uhe könnte das als Lebensmotto gelten. Vor rund 10 Jahren gründete sie die Initiative „Kinderchancen“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Mädchen und Jungen im Kindergartenalter einen guten Start in die Bildungslaufbahn zu ermöglichen. Inzwischen ist aus dem Einzel-Engagement der ehemaligen Leiterin eines Berufskollegs ein wichtiger Bestandteil der ehrenamtlichen Initiativen bei der Essener AWO geworden.

30 aktive Paten sind zurzeit im Einsatz und fördern und begleiten Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen nicht so gute Startchancen im Bildungssystem haben. „Mir geht es darum, dass alle Kinder gleich gut für das Leben gerüstet sind. Wir sind als Erwachsene für die Chancengerechtigkeit verantwortlich.“ Um diesen Zielen näher zu kommen, gehen die Bildungspaten regelmäßig in die Kitas und kümmern sich dort um „ihre“ Kinder. Eine von ihnen ist Birgit Weiß aus Burgaltendorf, die schon seit fast neun Jahren für die „Kinderchancen“ aktiv ist.

Bei ihrer Suche nach einem sinnvollen Einsatz für Kinder fand sie durch Vermittlung der Ehrenamt-Agentur zu Erika Uhe und ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern. „Die Idee der Initiative hat mich sofort überzeugt und das ist bis heute so geblieben“, fasst die engagierte Patin ihre Erfahrungen zusammen. Immer montags ist für sie Kita-Tag. Dann ist sie in der Kindertagesstätte am Ruhrkolleg ganz für ihr jeweiliges Patenkind da. Nach den individuellen Voraussetzungen, die das Kind mitbringt, richtet Brigitte Weiß ihr Programm aus: „Manchmal ist Kuscheln ganz wichtig, wenn dem Kind familiäre Zuwendung fehlt, an anderen Tagen lese ich Geschichten vor und oft erkunden wir bei kleinen Ausflügen die Umgebung. Ganz wichtig ist es auch, viel mit dem Kind zu sprechen und ein gutes Vorbild zu sein. Wenn sich ein Kind richtig ausdrücken kann, kann es viel besser seine Chancen wahren.“

Voraussetzung für diese individuelle Form der Förderung ist der enge Kontakt zum Kita-Personal. Deren Wissen um die Probleme eine Kindes ist zusammen mit eigenen Erfahrungen die jeweilige Grundlage der verschiedenen Aktionen der Bildungspatinnen und –Paten. Wichtig ist aber auch der Kontakt der Paten untereinander, den Erika Uhe zum Erfahrungsaustausch regelmäßig organisiert. Und da lernen auch neue Paten die Gemeinschaft kennen. „Kinderchancen“ ist immer offen für neue Mitstreiter, die als Bildungspaten aktiv werden wollen. „Wer sich auf Kinder einlassen will, die kleinen Persönlichkeiten akzeptiert, Sicherheit, Geborgenheit Zuwendung und Verständnis geben will, der ist bei uns richtig. Dafür gibt es auch etwas, was mit Geld nicht zu bezahlen ist – das Lachen und die echte Zuneigung eines Kindes“, verspricht Erika Uhe.

Viel Kinderlachen konnte man jetzt auch rund um das „Haus Seeblick“ am Baldeneysee hören und sehen. „AWO-Kinderchancen hatte zum großen Spielnachmittag eingeladen. Während sich die Kinder auf dem großen Freigelände, an der Hüpfburg, beim Zauberer oder am Schminkstand vergnügten, lernten sich Kita-Erzieherinnen, Bildungspaten und Eltern bei Kaffee und Kuchen gegenseitig kennen. Ein Nachmittag, der auch dazu diente, den Kindern mit Spiel und Spaß Aufmerksamkeit zu schenken und ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

Kontakt zu „Bildungschancen“ über Erika Uhe, Tel. 0201 405937, E-Mail: erika.uhe(at)gmx.de.

Die Generationen feiern gemeinsam im Antje-Huber-Haus

Dass das Zusammenleben von Jung und Alt zu einem Erfolgsmodell werden kann, beweisen die Bewohner des Antje-Huber-Hauses tagtäglich. Jetzt wurde in dem von der AWO betreuten Komplex von Sahle Wohnen mit einem gemeinsamen Fest der Frühling begrüßt. In 54 Appartements und 12 Reihenhäusern wohnen seit dem letzten Jahr an der Eickenscheidter Fuhr junge Familien mit Kindern und Senioren unter einem Dach. Viele beteiligten sich an den Vorbereitungen für das Fest und wurden dabei tatkräftig von der AWO unterstützt.

Im Bewohner-Café, am Grillstand oder an Bierzelt-Tischen kamen die Erwachsenen miteinander ins Gespräch, während die Kinder auf der Hüpfburg im Innenhof oder am Schminkstand ihren Spaß hatten. Als Unterhaltungs-Höhepunkt des Nachmittags gaben die „Spätzünder“, ein ehrenamtlicher AWO-Chor, ein Freiluft-Konzert mit Ruhrgebiets-Stimmungsliedern. Als Gast-Chormitglied bewies AWO-Geschäftsführer Oliver Kern seine Kenntnisse des Repertoires und sang mit viel Enthusiasmus unter anderem das Steigerlied.

Auch Sahle-Mitarbeiter Alexander Fischer zeigte sich äußerst angetan von dem Zusammenhalt, der sich zwischen den Bewohnern inzwischen entwickelt hat. „Für mich ist der Einzug hier wie eine Sechser im Lotto. Ich fühle mich hier rundherum wohl“, bestätigt Ortrud Taubert, die zu den ersten Bewohnern des Antje-Huber-Hauses gehört: „Vor allen Dingen das Mehrgenerationen-Prinzip mit den jungen Nachbarn ist toll. Alt sind wir selber, da müssen wir nicht unter uns bleiben!“

Leni Reinhold, ältestes Essener AWO-Mitglied, feiert 103. Geburtstag

Auch Helene Reinhold hat kein Rezept für das Älterwerden. Vielleicht ist es das ehrenamtliche Engagement, das sie viel jünger wirken lässt.  Am Sonntag feierte Leni, wie sie ihrer Freunde nennen, ihren 103. Geburtstag. Sie ist damit älter als die Arbeiterwohlfahrt, deren ältestes Essener Mitglied sie ist.

Schon früh am Morgen treffen sich Familie und Freunde in der Gaststätte „Alt Carnap“ um die äußerst agile Seniorin hochleben zu lassen. Sie „thront“ am Kopf des Tisches und beteiligt sich aktiv an den Gesprächen um sie herum. Unterhaltungen in Gange zu bringen, Gemeinschaften zu organisieren und Pläne zu verwirklichen gehörte über Jahrzehnte zu ihrem Alltag. Bis zu ihrem 95.  Lebensjahr leitete Leni einen Seniorenclub im Karnaper AWO-Ortsverein. Seit den frühen 1970er Jahren setzte sich die rüstige Rentnerin, die einst an den Kühlöfen von Ruhrglas arbeitet, bei der AWO für die Interessen der Senioren in ihrem Stadtteil ein. Ehrenamtlich aktiv zu sein, war für die Jubilarin eine Lebensaufgabe. Inzwischen hat sie die Seiten gewechselt und ist Gast in „ihrem“ Club. „Sehr oft bin ich allerdings nicht mehr dabei, weil ich mit meinen Enkeln oft verreise. In der nächsten Woche geht es wieder an die Mosel“, freut sich die aktive Seniorin.  „Wenn die AWO-Clubräume am Karnaper Markt fertig renoviert sind, möchte ich mir das aber alles ansehen. Das interessiert mich schon sehr.“  Die AWO wird ihr ältestes Mitglied selbstverständlich zur Wiedereröffnung der neu gestalteten Räume im Herzen des Stadtteils einladen.

Eine verschworene Hausgemeinschaft

Für die Bewohner der Frintroper Seniorenwohnungen in der Straße Im Neerfeld hat der Begriff „Hausgemeinschaft“ ganz offensichtlich noch eine große Bedeutung. Wer in der Hausnummer 33 wohnt, kann sich immer auf die Hilfe seiner Nachbarn verlassen. Vom aktiven Gemeinschaftssinn der rund 60 Bewohner des vom Essener AWO-Kreisverband betreuten Objektes weiß auch AWO-Mitarbeiterin Miroslawa Nocon zu berichten, die jetzt auch selbstverständlich zum  Mieter-Sommerfestes eingeladen war. Im Gartenbereich des seniorengerecht ausgestatteten Wohnhauses mit seinen mehr als 30 Wohneinheiten kam auch AWO-Geschäftsführer Oliver Kern mit den Brüdern Marcus und Thomas Gerlach ins Gespräch. Die beiden Unternehmer sind Eigentümer des Hauses und selbst begeistert über die Solidarität, die die Stimmung im Haus prägt: „Die älteren Damen und Herren kümmern sich geradezu liebevoll um die Gemeinschaftseinrichtungen und halten eng zusammen. Da macht sich auch die Architektur positiv bemerkbar, die hier viele Begegnungsräume bereithält.“ Den Senioren steht auch das breite Angebot des AWO-Ortsvereins Frintrop zur Verfügung. Darauf wies der Ortsvereinsvorsitzende Dirk Busch im Gespräch mit den Bewohnern des Hauses hin. Auch nach den „offiziellen“ Besuchen feierten die Senioren noch bis zum Abend gemeinsam im Garten und im großen Treffpunkt-Raum im Erdgeschoss des Hauses weiter.

Hauskonzert auf der Demenz-Etage

Der Smoking steht Fabian Bolinski gut, wenn er sich an das elektronische Piano setzt und dem Profi-Instrument die ersten klassischen Töne entlockt. Sein Publikum, das kurz vorher teilweise ganz tief in sich versunken am Tisch saß, wird lebendig. Es wird mit gesummt in manche vorher geschlossene Augen tritt Glanz. Fabian Bolinski ist kein professioneller Pianist, mehr ein privat engagierter Liebhaber der schwarzen und weißen Tasten. Eigentlich ist er angehender Altenpfleger und sein Konzertsaal ist die fünfte Etage im Kurt-Schumacher Zentrum der AWO in Essen-Überruhr. Dort leben vorwiegend ältere Menschen mit dementiellen Defiziten. Sie genießen diese kleinen Hauskonzerte mitten in ihrem Wohnbereich sichtlich. Immer mehr sammeln sich die Blicke beim jungen Pianospieler, der zum Smoking, der übrigens aus der hauseigenen Kleiderkammer entliehen ist, noch eine Fantasie-Kapitänsmütze trägt.
Welche Auswirkungen Konzerte auf demente Menschen haben, ist noch nicht bis ins Detail erforsch, Einigkeit herrscht in der Wissenschaft aber, dass Musik sich positiv auf die Lebensumstände der erkrankten Menschen auswirkt. Freude, Teilhabe, Kommunikation, diese Auswirkungen schreiben Studien der Musik bei Demenz zu -und noch viel mehr. So betont der Musikwissenschaftler Theo Hartogh von der Universität Vechta: „Demente können – während andere Fähigkeiten schwinden – musikalisch sogar Fortschritte machen. Sie können in Chören singen, sogar ein Instrument wie das Klavier erlernen.“
Dass es inzwischen schon mehrere Hauskonzerte im Kurt-Schumacher-Zentrum gab und noch geben soll, geht auf die Initiative des Sozialarbeiters und bekennenden Musikfans Herbert Reinhard zurück. „Als uns von einer selbst erkrankten Bewohnerin ein professionelles E-Piano überlassen wurde und ich erfuhr, dass Fabian Bolinski, der bei uns seine praktische Ausbildungsphase absolviert, ein begeisterter Klavierspieler ist, haben wir das erste Konzert als Test organisiert.“ Und dieser Test wurde sofort zum Erfolg. Sobald allgemein bekannte Melodien zu hören sind, kehrt bei manchen Zuhörern sichtlich die Erinnerung zurück. „Bei vielen Formen der Demenz ist die musikalische Erinnerung oft überraschend gut intakt, während andere Formen der Erinnerung schon stark beeinträchtigt sind“, sagt dazu Jörn-Henrik Jacobsen, Hirnforscher am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig.
Den Bewohnern der entsprechenden Etagen des Kurt-Schumacher-Zentrums ist das egal, bei ihnen herrscht einfach nur Spaß und Freude – und das nicht nur bei ihnen. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich, wenn ihr Dienstplan mit den Konzertterminen übereinstimmt.
Nun hat „Konzert-Impresario“ Herbert Reinhard ein Problem. Da die Ausbildungsphase des jungen Pianospielers zu Ende geht, wird ein ehrenamtlicher Klavierspieler gesucht, der regelmäßig kleine Konzerte in dem Pflegeheim am Rüpingsweg 51 geben möchte. Das Tragen eines Smokings ist übrigens keine Grundbedingung. Interessenten können sich an Tel. 58480273 wenden.

Gemeinsam arbeiten und gemeinsam feiern

Gute Stimmung am Arbeitsplatz kommt nicht von ungefähr. Das gilt auch für die Kindertagesstätten der AWO in Essen. Neben guten Arbeitsbedingungen ist es auch die Wertschätzung der Mitarbeiter, die für gute Laune sorgt. Um zu zeigen, wie hoch man die Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewertet, lud jetzt die AWO-Kita gGmbH, die als 100prozentige AWO-Tochter  derzeit 19 Essener Kindertagesstätten der Arbeiterwohlfahrt in Essen betreibt, zu einem Fest in das Julius-Leber-Haus ein. „Es ist wieder an der Zeit, Dankeschön zu sagen, für die tollen Leistungen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tagtäglich vollbringen. Wie sagt man das besser, als in einem gemütlichem Rahmen, in dem man sich auch einmal ohne Zeitdruck miteinander unterhalten kann“, begründet die AWO-Kita gGmbH-Prokuristin Annette Schnitzler, warum sich mehr als 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt im Julius-Leber-Haus der AWO trafen. Mit dabei war auch Oliver Kern, Geschäftsführer der AWO Essen. Er betonte, dass er aus seiner eigenen Erfahrung als Erzieher beurteilen kann, welche großartige Arbeit in den AWO-Kindertagesstätten geleistet wird.

Vom späten Nachmittag bis tief in die Nacht wurde gegessen, getrunken, geredet, getanzt und gesungen. Für den musikalischen Teil des Abends sorgten ein DJ und die Band „Small is beautifull“. Ein Name, der ausgezeichnet zu den kleinen „Kunden“ der AWO Kitas passt.

AWO-Sommerfest im Marie-Juchacz-Haus bringt Nachbarschaft auf Trab

Wenn im Marie-Juchacz-Haus der AWO das traditionelle Sommerfest startet, scheint sich die ganze Nachbarschaft auf dem Gelände an der Straße Auf`m Bögel zu treffen. Da auch der Autoverkehr vor der Senioreneinrichtung gemütlichen Tischen und Sitzbänken weichen muss, wird das gemeinsame Fest des AWO Ortsvereins Haarzopf mit dem Heim schnell zu einem attraktiven Straßenfest. So war es auch am Samstag wieder, als das bunte Bühnenprogramm und das reichhaltige kulinarische Angebot mehr als nur Heimbewohner, Angehörige und Nachbarn in die sonst eher ruhige Seitenstraße lockte.

Nach der Begrüßung durch den AWO-Kreisvorsitzenden Klaus Johannknecht, AWO Geschäftsführer Oliver Kern und Hausleiter Andreas Möller bewiesen die musikalischen Stammgäste vom Werdener Blasorchester, dass auch Amateur-Blechbläser in jeder Beziehung auf der Höhe der Zeit sein können. Unterstützt von einem stark besetzten Schlagzeug spielten die buchstäblich gut gestimmten Blechbläser neben einigen Evergreens vorwiegend anspruchsvoll gesetzte Interpretationen aktueller Hits. Dafür ernteten sie viel Beifall. Eher stillen Beifall in Form von manchem Dankeschön bekam die große Zahl der Haupt- und ehrenamtlichen Helfer, ohne die ein solch großes Fest sicher nicht zu stemmen wäre. Selbst aus der AWO-Verwaltung am Pferdemarkt hatten sich Freiwillige gemeldet, um den vielen Gästen ein angenehmes Fest zu bescheren. „Einige Mitarbeiter, die eigentlich heute keinen Dienst haben, sind extra wegen des Festes hier aktiv“, lobte Hausleiter Andreas Möller das Engagement.

Das Traditionsfest hat seinen besonderen Charakter nicht nur durch das abwechslungsreiche Programm, zu dem unter anderem Auftritte einer irischen Stepptanzgruppe, der „Chaotischen Hühner“, der Kindergruppe der Borbecker Sterne, Lea von den Essener Funken und des inzwischen legendären Erni Boszik mit seinem Akkordeon gehören. Auch das Festgelände mit offener Straße und lauschigen Plätzchen unter Bäumen prägen das Festgeschehen. So feierte Haarzopf wieder einmal mit der AWO den Sommer.

AWO-Ortsverein Stoppenberg besucht Kita-Abschiedsfest für künftige Grundschüler

Jung und Alt haben bei der Stoppenberger AWO ein geradezu herzliches Verhältnis. So ist der Kontakt zwischen dem AWO-Ortsverein und der AWO-Kita an der Tuttmannschule schon mehr als freundschaftlich. Da war es jetzt auch für die nicht mehr ganz jungen Mitglieder des Ortsvereinsvorstandes eine Freude, die 18 Kita-Kinder, die nach den Sommerferien zur Grundschule wechseln, an ihrem letzten Tag in der AWO-Kindertagesstätte zu besuchen. Natürlich wurde der letzte Tag gebührend mit Gesang und Spielen gefeiert. Darüber freuten sich  der 1. und 2. Vorsitzende der AWO Stoppenberg, Friedhelm Balke und Wilfried Heimann, die mit den Kindern fröhlich feierten. Und für beide galt natürlich: „Zu einer Feier kommt man mit Geschenken!“ Im Namen der AWO Stoppenberg wurden den neuen zukünftigen „I-Dötzchen“ viele nützliche Sachen für die Schule mitgebracht. Der 1. Essener Bürgermeister, Rudolf Jelinek, wollte eigentlich auch zur Entlassungsfeier in die Kita kommen, musste aber aus terminlichen Gründen absagen. Er ließ es sich aber nicht nehmen, jedem Kind mit einer Butterbrotdose einen guten Start in das Schulleben zu wünschen.

Ein buchstäblich gutes Zusammenspiel gibt es auch mit den Kindern aus der AWO-Kita „Am Looscheid“. Beide Kitas haben während des letzten Kitajahres viele gemeinsame Aktionen und Ausflüge unternommen.

 

Die große Liebe im AWO-Seniorenclub gefunden

Sie treffen sich jeden Donnerstag, um Bingo zu spielen, Vorträgen zu lauschen, sich zu unterhalten – oder, um sich zu verlieben. Dass man in einem AWO-Seniorenclub nicht allein seinen Alltag bestreiten muss und viel Geselligkeit erlebt, das ist allgemein bekannt. Dass man aber auch, wie jetzt im Seniorenclub Altendorf der AWO im Alter noch einen Partner fürs Leben findet, ist eher die Ausnahme. Auch Irmgard Elspass, die seit vielen Jahren den Club leitet, der sich immer donnerstags ab 13.30 Uhr in den AWO-Räumen an der Unterdorfstraße 19a trifft, hat etwas ähnliches noch nicht erlebt.
Andere Besucher haben es gar nicht so mitbekommen, dass es mächtig gefunkt hat, als sich Margit Menges und Heinz-Werner Dolata beim Seniorennachmittag begegneten. „Das hat nicht nur gefunkt, das hat schon richtig geblitzt“, erinnert sich der ehemalige Schmied an den Moment, als er die pensionierte Buchhändlerin das erste Mal in gemütlicher Runde erblickte. Man glaubt es beiden, dass es sie auch im Alter von gut 80 Jahren noch erwischt hat wie die Teenager. Händchen haltend genießen beide, die vor rund fünf Jahren jeweils ihre Partner verloren, nicht nur die Donnerstage bei der AWO zusammen. „So oft es geht, sind wir zusammen. Ohne Werner geht es einfach nicht mehr“, beteuert Margit Menges und lächelt ihren Partner mit einem dahin schmelzenden Blick an. Auch sechzig Jahre jüngere Menschen können sich nicht inniger verhalten, wenn die Liebe auf den ersten Blick ihre Wirkung entfaltet
Aber auch die anderen 25 bis 30 Gäste, die sich oft bis in den Abend in den Altendorfer AWO-Räumen treffen, machen einen fröhlichen Eindruck, wenn sie sich am Spieltisch mit Kaffee, Saft, Bier und auch mal einem Eierlikörchen zuprosten.
„Wir geben uns immer viel Mühe, ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen“, beschreibt Irmgard Elspass ihre ehrenamtliche Arbeit. Langeweile komme so bei den Senioren sicher nicht auf: „Wir singen oft, machen Gymnastik, jetzt hält demnächst ein Polizist einen Vortrag und dann gibt es immer wieder Anlässe zum Feiern. Wer so viel unternimmt, hat auch Hunger und Durst. Das weiß die rührige Clubleiterin aus Erfahrung: „Neben der Organisation sorge ich mit der Unterstützung anderer Ehrenamtler hier auch für die Verpflegung.“ Das beginne meist schon montags und dienstags mit den Einkäufen. Mittwochs werde dann gebacken und am Donnerstagvormittag wird gekocht und für belegte Brötchen gesorgt. „Am Freitag strecke ich dann alle Viere von mir und muss mich ausruhen.“, beschreibt die Senioren-Clubleiterin ihr Woche. Nur ein paar Minuten hat sie bei dem Gespräch gesessen, schon eilt sie wieder durch den Raum, um sich um „ihre“ Senioren zu kümmern – dabei ist sie selbst schon 75. Ehrenamtlicher Einsatz hält offenbar jung.

Ein offenes Herz kennt keinen Rassismus

Ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen kann auch viel Spaß machen. Das spürten die Besucher der Aktion „Ein offenes Herz kennt keinen Rassismus“, zu der die Essener AWO gestern auf den Viehofer Platz eingeladen hatte. Musik, sportlicher Wettkampf beim „Human Table Soccer“ und internationale Spezialitäten sorgten nicht nur für Unterhaltung, sondern ließen bei vielen Besuchern auch die Erkenntnis wachsen, dass die Herkunft keine Rolle spielt, wenn man sich gut versteht. Das wurde besonders deutlich beim menschlichen Tischfußball bei dem ein bunt gemischtes Team aus den AWO-Integrationskursen gegen eine Mannschaft von Rot-Weiß-Essen antrat. Das RWE-Team bestand allerdings nicht aus Liga-Profis, sondern aus Mitarbeitern der Geschäftsstelle. Dass die Büro-Vereins-Kicker von der Hafenstraße das Auftakt-Match mit 5:3 gewannen, tat der guten Laune beim internationalen Team keinen Abbruch. Gemeinsam stärkte man sich danach bei russisch-türkischen Spezialitäten vom Büffet.
Derweil traten die „Wolga-Möwen“, eine russische Formation von AWO-Mitgliedern, in Aktion. Den Auftakt bildete übrigens ein türkischess Lied. Karlheinz Freudenberg, AWO-Mitarbeiter und Regisseur der Ruhrpott-Revue, sorgte später zusammen mit den „Möwen“ für eine Welturaufführung. Zur Melodie eines bekannten Rap-Titels präsentierte er eine selbstgeschriebene Nummer, bei der es um den Traum eines friedvollen und toleranten Zusammenlebens in einer Gemeinschaft geht. Auf Toleranz und Frieden hofften auch die Menschen, die später Ballons mit Wunschkarten, die das Motto der Aktion  „Ein offenes Herz kennt keinen Rassismus“ zierten, in den Himmel schickten. Nach einigen weiteren Kicker-Wettkämpfen, bei denen dann auch das internationale AWO-Integrations-Team Siege einfuhr, ging die Aktion, an deren Rand Menschen unterschiedlichster Herkunft ins Gespräch kamen, zu Ende.

AWO startet Veranstaltungsreihe „Älter werden in Essen“

Älter werden in Essen Älter werden in Essen – aber gut informiert. Unter diesem Motto bietet die AWO eine Reihe von Informationsveranstaltungen an, die sich mit den unterschiedlichsten „altersgerechten“ Themen beschäftigen. Den Auftakt im neuen Veranstaltungsjahr bildete ein Informationsnachmittag zum Thema „Steuern auf die Rente – bin auch ich betroffen?“ Eine Fragestellung, die offenbar ins Schwarze traf, denn mit gut 90 Besuchern war der Saal in der AWO Geschäftsstelle am Pferdemarkt komplett ausgebucht. Die Referentin Christina Schmohl, Steuerberaterin und Diplom-Ökonomin, sorgte mit ihrem geballten Wissen, dass niemand umsonst zu dieser kostenlosen Veranstaltung gekommen war. Nach allgemeinen Informationen zum Thema Rentenbesteuerung ging es anhand einzelner Fallbeispiele ins Detail. Was ist eine Kohorte? Wie hoch ist der Rentenfreibetrag? Muss ich überhaupt eine Steuererklärung abgeben? Geduldig antwortete sie auf alle Fragen – die Zeit verging so für die interessierten Senioren fast wie im Fluge.
Wegen der großen Nachfrage wird die Veranstaltung am 2. März um 15 Uhr noch einmal im Julius-Leber-Haus der AWO, Meistersingerstraße 50, wiederholt. Dazu sind Anmeldungen noch unter Tel. 591259 möglich.
Auf dem weiteren Programm der Offenen Seniorenarbeit der AWO stehen auch noch zwei Veranstaltungen zum Thema „Patientenverfügung, Betreuung und Vollmachten“. Am 3. April und am 16. November wird Jörg Wilczopolski vom Betreuungsverein Buntsteifte eine Übersicht über die Möglichkeiten der Vorsorge geben und auch individuelle Fragen beantworten.
Andrea Bremer, Fachanwältin für Erbrecht, wird am 12. Juni dann über die rechtzeitige Vorsorge für den Erbfall und die richtige Gestaltung des Testaments informieren.
Um altersgerechte Wohnformen geht es bei der Veranstaltung „Alter werden – und Wohnen“ die am 5. September stattfindet. Dabei wird Oliver Kern, Geschäftsführer der AWO Essen über aktuelle Entwicklungen und Standards zu seniorengerechten und betreuten Wohnen, sowie über das Mehrgenerationenewohnen berichten.
Alle Veranstaltungen beginnen um 15 Uhr und finden bis auf die zweite Rente-Steuer-Veranstaltung in der AWO-Geschäftsstelle, Pferdemarkt 5, statt. Anmeldungen und Informationen bei Karlheinz Freudenberg, Tel. 1897 407, E-Mail karlheinz.freudenberg@awo-essen.de

Gemeinsam für die Zukunft planen

Vorstaände der Borbecker OrtsvereineGemeinsamkeit macht stark! Unter diesem Motto kamen jetzt die acht AWO-Ortsvereine aus dem Borbecker Großraum zusammen, um bei einem Seminar die Leitlinien für die zukünftige Arbeit festzulegen. Dabei ging es auch ganz konkret um gemeinsame Aktionen wie zum Beispiel um die Stolperstein-Wanderung anlässlich der Reichspogromnacht und die Teilnahme am 22. Borbecker Weihnachtsmarkttag am 27. November als sichtbare Zeichen der Zusammenarbeit.
Grundsätzlich waren sich die ehrenamtlichen Aktiven einig, dass die AWO ihre Leistungen mehr in der Öffentlichkeit präsentieren wolle und dass ehrenamtliches Engagement durchaus auch für jüngere Menschen attraktiv sei. Dabei sei es wichtig, dass alle Bereiche der AWO eng zusammenarbeiten. Für Dirk Busch, Vorstand des Frintroper AWO-Ortsvereins  und Mitglied des Essener Kreisvorstandes, ist es wichtig, dass haupt- und ehrenamtliche Kräfte der AWO sich gleichberechtigt für die Ziele des Verbandes einsetzen: „Die AWO ist und bleibt ein Mitgliederverband und wird dies auch wieder mehr in die politische Waagschale werfen.“
Das unterstützten ausdrücklich AWO-Kreisvorsitzender Klaus Johannknecht und AWO-Geschäftsführer Oliver Kern, die das Seminar der Ortsvereine besuchten. Sie erläuterten bei dieser Gelegenheit, ihre Vorstellungen für die nahe Zukunft der Organisation mit Herz im Kreisverband. Dazu gehört auch der Wille, sich aktiv in politische Diskussionen einzumischen und die Stimme der AWO als soziale Instanz zu erheben.

Gemeinsam der Nazi-Opfer gedacht

Stolpersteine werden gereinigtRund 50 Mitglieder der AWO- und SPD-Ortsvereine des Großraums Borbeck machten sich am Abend des 9. November auf den Weg, um am Jahrestag der sogenannten Reichspogromnacht an die Opfer der Nazi-Diktatur zu erinnern. Bei strömendem Regen besuchten sie die 27 „Stolpersteine“, die im Borbecker Zentrum an die Ermordeten zu erinnern, die einst in Borbeck lebten.

Auf deren Einzelschicksale weist die bekannte Aktion „Stolpersteine“ des Kölner Künstlers Gunter Demnig hin, der vor dem  letzten selbstgewählten Wohnort der Nazi-Opfer Gedenktafeln aus Messing in den Fußweg einlässt. Bei der Gedenk-Wanderung in Borbeck, an der auch der Vorsitzende des AWO-Kreisvorstandes Klaus Johannknecht und Kreisvorstandsmitglied Dirk Busch teilnahmen, wurde nicht nur der Name jedes einzelnen Opfers genannt.

Jeder Stolperstein wurde auch mit Bürste und Putzmittel vom Alltagsschmutz gereinigt und mit einer Grabkerze geschmückt. Zwischenzeitlich schloss sich auch noch eine Gruppe von Borbecker Schülerinnen der Aktion an. Trotz des Dauerregens hielt die Gruppe bis zum letzten Stolperstein durch. „Diese Aktion soll darauf hinweisen, wohin eine menschenverachtende Diktatur führen kann. Diejenigen, die das Glück hatten, der Verfolgung zu entkommen, verdanken das Ländern, die ihnen Asyl gewährten“, zog Karlheinz Freudenberg, Vorsitzender des AWO-Ortsvereins Schönebeck einen Bezug zur Gegenwart.

Gemeinsames Erinnern im AWO-Erzählcafé

Erzählcafé mit Brigitte Böcker„Also, wir hatten damals gar keinen Backofen. Wir haben das Blech mit den Plätzchen zum Bäcker gebracht. Der hat das dann für uns ausgebacken.“ Die ältere Dame kann sich noch sehr gut an die „schlechte“ Zeit vor rund 70 Jahren erinnern und lässt andere wortreich daran teilhaben. Rund ein Dutzend nicht mehr ganz junger Damen sind im AWO-Treff an der Schonnefeldstraße in Altenessen zusammengekommen, um in Erinnerungen an vergangene Weihnachtszeiten zu schwelgen. Sie erzählen viel an diesem Nachmittag, sehr zur Freude von Brigitte Böcker. Sie, die ehrenamtliche Seniorentrainerin der AWO hat wieder einmal zum Erzählcafé eingeladen – diesmal zum Thema „Vorweihnachtliche Erinnerungen“.
Seit ziemlich genau fünf Jahren reist die inzwischen 73-Jährige durch die verschiedenen Essener AWO-Ortsvereine und lädt zu ihren Erzählcafés ein. Wie jetzt in Altenessen ist die ehemalige Kauffrau immer gut vorbereitet und hat meistens ihren „Hackenporsche“, die Einkaufstasche mit Rädern, dabei, vollgeladen mit Büchern, Bildern und Schaustücken, die zum jeweiligen Thema passen.
Plätzchen, Baumschmuck, Gedichtbände und elektrische Leuchtobjekte  hat sie in Altenessen ausgebreitet, um Erinnerungsanstöße zu geben und das Gespräch in Gang zu bringen. Meist reichen dabei gezielte Fragen oder Stichwörter, um bei Kaffee und Kuchen aus alten Zeiten zu erzählen. Erstaunlich textsicher wird Theodor Storms Gedicht „Von drauß‘ vom Walde komm ich her…“ bis zur letzten Zeile vorgetragen, sogar ein gemeinsames Lied wird angestimmt. Immer wieder gibt Brigitte Böcker dem Gespräch eine neue Richtung, um auch etwas schweigsameren Gästen die Gelegenheit zum Mitreden zu geben.
Der Teilnehmerkreis ist bei jedem Erzählcafé immer wieder neu zusammengesetzt, wenn es auch in einigen Ortsvereinen wie zum Beispiel in Vogelheim schon Stammbesucher gibt, für die das gemeinsame Erinnern zu den Höhepunkten des Monats zählt. „Wichtig ist mir, dass die älteren Menschen, obwohl ich natürlich auch gern jüngere Teilnehmer begrüße, ins Gespräch kommen. Das wirkt der Vereinsamung entgegen und trainiert den Geist“, fasst die redegewandte Ehrenamtlerin ihre Motivation zusammen – „und natürlich macht es mir selbst auch Spaß!“
Die Themen, mit denen Brigitte Böcker auf Erzählcafé-Tournee sind oft wie jetzt in der Vorweihnachtszeit an den Jahresverlauf angepasst. Manche Nachmittage drehen sich aber auch um den goldenen Boden des Handwerks oder das Verhältnis von Großeltern und Enkeln. Viel Gesprächsstoff ergibt sich auch bei Erinnerungen an die Zeiten, als es noch kein Handy und nur wenige Telefone gab.

Die Erzähcafés finden unter anderem in Vogelheim, Katernberg, Bergerhausen, Rüttenscheid, und Altenessen statt. Jeweils für ein Halbjahr werden die Termine in den teilnehmenden Ortsvereinen festgelegt und zeitnah veröffentlich. Mitmachen kann jeder, die AWO-Erzählcafés  sind öffentlich.

AWO Essen jetzt auch auf Facebook

Seit 1920 mitten im wirklichen sozialen Leben der Stadt verankert ist die Essener AWO nun auch im virtuellen sozialen Netzwerk angekommen. Ab sofort hat der Essener Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt  bei Facebook einen neuen Kanal eröffnet, um auch auf diesem Weg mit Mitgliedern, Freunden und Interessenten in Kontakt zu bleiben.
Wir haben nicht nur eine lange Tradition und feste Wurzeln in der Vergangenheit – wir haben auch im Hier und Jetzt eine ganze Menge zu bieten.

Und wir sind ganz einfach zu finden: Wer bereits bei Facebook vertreten ist, muss ganz einfach im Suchfeld (oben in der blauen Navigationsleiste) AWO Essen eingeben. Die zweite Möglichkeit ist, einfach diesem Link zu folgen. Außerdem findet man in kurzer Zeit einen festen Link auf dieser Seite.

Sozial, gerecht und vielfältig – AWO und SPD Essen beschließen gemeinsame Erklärung

Gemeinsame Sitzung von AWO Kreisvorstand und SPD UM-VorstandEinen wichtigen Schritt zu einer engeren Zusammenarbeit haben jetzt der Kreisvorstand der Essener AWO und der Unterbezirksvorstand der SPD in Essen gemacht.   Bei einer gemeinsamen Sitzung im AWO-Haus am Pferdemarkt wurden am Montag, 7. November, konkret wichtige sozialpolitische Fragen erörtert.
„Die AWO ist ein politischer Verband. Wir haben den klaren Anspruch an der politischen Entscheidungsfindung mitzuwirken.“ eröffnete Klaus Johannknecht, Vorsitzender des AWO Kreisvorstandes, die gemeinsame Sitzung . Er begrüße daher auch die Initiative von Thomas Kutschaty, die Zusammenarbeit zu verstetigen, sehr. „SPD und AWO sind von je her eine Einheit gewesen, unsere gemeinsamen Werte und Ideen verbinden uns und bilden den Grundstein für unsere erfolgreiche Zusammenarbeit.“
Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD Essen, bestärkte den Willen zur Zusammenarbeit: „Die SPD muss raus aus der „Edelholzabteilung“ des Rathauses und hin zu den Vereinen, Verbänden und Organisationen. Die AWO ist hier aufgrund unserer gemeinsamen Überzeugungen und Ziele ein wichtiger Ansprechpartner. Die Arbeiterwohlfahrt leistet Unverzichtbares für unsere Gesellschaft. Sie kümmert sich um die sozial Schwachen und ermöglicht diesen ein Leben in Würde. Gemeinsam können wir in der Stadt etwas bewegen und uns künftig noch stärker zum Wohle einer solidarischen Gemeinschaft einsetzen.“
Bei der gemeinsamen Sitzung wurde als erstes Ergebnis und Aufschlag für die weitere Arbeit die gemeinsame Erklärung „Essen: Sozial, gerecht und vielfältig“ beschlossen.
In der Erklärung geht es unter anderem um Themen wie Bildung für alle Schichten, Kampf gegen Kinderarmut, Inklusion und Integration und die Schaffung würdiger Lebensbedingungen für Senioren. In allen diesen Bereichen ist die AWO bereits aktiv und leistet wertvolle Arbeit für Essen.
Einigkeit herrscht auch darüber, dass sich AWO und SPD auch in Zukunft für eine friedliche Stadtgesellschaft einsetzen, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aktiv bekämpfen und gegen gezielte Ausgrenzung einzelner Bevölkerungsgruppen vorgehen. So heißt es in der Erklärung: „In Essen gibt es keinen Platz für Nationalsozialisten, Rechtsextreme und Rechtspopulisten. Denn Essen ist bunt und Vielfalt unsere Stärke.“

Gemeinsam ist auch das Plädoyer für das Ehrenamt: „Wir schätzen die vielen ehrenamtlichen Aktivitäten in unserer Stadt. Ohne Ehrenamt kann keine demokratische Gesellschaft existieren. Deshalb unterstützen AWO und SPD das zivilgesellschaftliche Engagement in unserer Stadt. Die Aktivitäten der AWO- und SPD-Ortsvereine sorgen für Stadtteile als Orte lebendiger Nachbarschaft. Darum wollen wir auf dieser Ebene unsere Bemühungen für ein gutes Zusammenleben aller Menschen ausbauen.“

Kreiskonferenz 2016

Gruppenfoto des Kreisvorstandes der AWO EssenBei der Kreiskonferenz am 21.05.2016 wurde ein neuer Kreisvorstand gewählt, der die Geschicke des Kreisverbandes in den nächsten drei Jahren lenken soll.

142 Delegierte aus 30 Ortsvereinen kamen im Gertrudissaal zusammen und wählten den Vorsitzenden, zwei stellvertretende Vorsitzende und sieben Beisitzerinnen und Beisitzer.

Klaus Johannknecht wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt, seine Stellvertreter sind Judith Schlupkothen und Dirk Busch.

Komplettiert wird der Kreisvorstand durch Claudia Osterholt, Alfred Steinhoff, Philipp Hennen, Peter Dinkelmann, Alfred Hullmann, Peter Sager und Wolfgang Weber. Das Jugendwerk der AWO Essen wird durch Justin Gewaltig im Kreisvorstand vertreten.

Der bisherige Vorsitzende Michael Franz kandidierte nicht mehr, ebenso Karla Brennecke- Roos und Julia Glettenberg.

Die Konferenz wählte Udo Drygala, Heinz Kollmann, Heinz Pape, Thomas Werner und Hans-Willi Zwiehoff zu Revisoren.

v.l.n.r. Klaus Johannknecht, Judith Schlupkothen, Peter Dinkelmann, Peter Sager, Justin Gewaltig, Dirk Busch, Claudia Osterholt, Alfred Hullmann, Wolfgang Weber, Alfred Steinhoff, Philipp Hennen und AWO Geschäftsführer Oliver Kern.

Die wohl lebenserfahrenste Musikshow

Was machen die denn da mit den Rollatoren vor der Bühne? Die Antwort folgt schnell und musikalisch: die beiden Senioren setzen den alten Schlager „Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen…“ mit dem Henry Valentino einst die Hitparaden stürmte, in Szene. Der Auftritt gehört zur Playback-Show der „Herbstzeitlosen“, der wohl lebenserfahrensten Musikgruppe der Stadt – wenn nicht des Landes.
Erobert die Alters-Prinzipalin der Truppe, die 92-jährige Cilli, die Bühne, liegt ihr das Publikum zu Füßen. Seit Jahren touren diese ehrenamtlichen Musik-Botschafter der Essener Arbeiterwohlfahrt schon durch Stadt und Land und sorgen nicht nur bei Senioren für Begeisterung. Unter der Leitung von „Manager“ Rolf Stoika hat sich aus der Gemeinschaft eine Playback-Show mit fast schon professionellem Anspruch entwickelt.
Heute rockt die Truppe das Louise-Schroeder-Zentrum, morgen kann es schon der Saal des alten Krayer Rathauses sein. Gut ein Dutzend Mitglieder im Alter von Mitte 70 bis 92 Jahren sorgen nicht nur auf der Bühne für Stimmung. Auch vor ihren Auftritten und bei den Proben haben Marianne, Claus, Irmhild, Cilli, Eva und die anderen Mitstreiter viel Spaß. Und diese Freude vermitteln sie auch Ihrem Publikum, wenn sie ihr breit gefächertes Repertoire präsentieren. Ob Zarah Leander oder Nancy Sinatra, ob Chubby Checker oder Marianne Rosenberg – sie verkörpern die Songs glaubhaft und immer mit einem humorvollen Augenzwinkern.
Als AWO-Ehrenamtliche spielen sie natürlich oft in Institutionen der Arbeiterwohlfahrt, sie sind aber auch auf anderen Bühnen zu finden. Bis zu 35 Auftritte absolvieren sie pro Jahr – mehr als Mick Jagger heutzutage, der vom Alter her auch in die Truppe passen würde – aber er hat ja noch seine eigene Kapelle.
Nachwuchs, so Rolf Stoika ist natürlich immer willkommen, er sollte aber schon das 65 Lebensjahr erreicht haben und über viel Spielfreude verfügen.
Nicht nur auf der Bühne zählt die Lebenserfahrung, auch bei der Bühnentechnik setzen die Herbstzeitlosen auf Kraft und Kenntnisse von Senioren, auch an den Soundreglern sitzen Altersrentner. Kontakte zu den Herbstzeitlosen über Rolf Stoika, Tel. 0201-8736820 und Karlheinz Freudenberg, Tel. 0201 1897407.

Offenes Skatturnier hat schon Tradition

„18, 20, weg…“ hieß es jetzt wieder in der Geschäftsstelle des AWO-Kreisverbandes Essen – und das gut vier Stunden lang. Rund zwei Dutzend Skatfreunde waren der Einladung der AWO-Seniorenarbeit gefolgt und verwandelten den großen Saal am Pferdemarkt  in eine Turnierstätte. Schon seit 1990 lädt die Essener Arbeiterwohlfahrt zu diesem für alle offenen Wettkampf ein. So war es auch kein AWO-Mitglied, das nach intensivem Spiel, den Siegerpreis des Turniers verdiente. Der Gewinner Georg Sehnke hatte aber während des Nachmittags so viel von Arbeit und Wirken der AWO erfahren, dass er spontan Interesse an der Mitgliedschaft im Ortsverein Altenessen bekundete.
Auf den zweiten Platz kam der gut trainierte Theo Hackmann, der in der Essener Skat Szene kein Unbekannter ist. Über den dritten Rang freute sich schließlich Herbert  Wißkirchen. Über das Internet hatte ein Essener Neubürger, gerade aus Hannover zugezogen, von dem Turnier erfahren. Schon in Niedersachsen mit der AWO verbunden, fand er jetzt bei dem gemütlichen Spielnachmittag Anschluss an den Ortsverein in Rellinghausen.
Auch der AWO-Spielekreis in Rüttenscheid kann sich nach dem Turnier über zwei neue Mitstreiter freuen. Enthusiastische Kartenspieler haben scheinbar Recht mit ihrer Behauptung, dass Skat verbindet.
Freunde eines gepflegten Kartenspiels können sich den Termin für das nächste offene Skatturnier der Essener AWO bereits vormerken, es ist der 5. Oktober 2017.

Ohne eigene Schuld vor dem Nichts

Zentrale der AWO EssenDass es menschliche Schicksale sind, die sich hinter Aktenzeichen verbergen und dass eine Gesetzesänderung zu Tragödien führen kann, dazu kann Hanimgül Ilhan viele Geschichten erzählen. Sie arbeitet beim Essener AWO -Kreisverband und ihre Aufgabe ist  die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE), die vom Bundesinnenministerium gefördert wird. In der letzten Zeit sind es viele anerkannte Asylbewerber, die ihre Beratung in der AWO-Zentrale am Pferdemarkt nutzen.
So erschien jetzt ein Vater dreier kleiner Kinder mit seiner Familie bei der langjährigen AWO Mitarbeiterin. Er ist Syrer und lebte nach einer abenteuerlichen Flucht mit Frau und Kindern seit November 2015 in Deutschland. Er war der Verzweiflung nahe und weinte, als er  Hanimgül Ilhan seine Geschichte erzählte.
Die fünfköpfige Flüchtlingsfamilie lebte seit ihrer Ankunft in Deutschland in einer Landesunterkunft für Asylbewerber in Mecklenburg-Vorpommern, bis sie das Asyl-Anerkennungsverfahren ordnungsgemäß durchlaufen hatte und eine Aufenthaltserlaubnis für Deutschland erhielt.
Mit diesen Papieren glaubten der Syrer, überall im Land wohnen zu können und meldete sich am 20. Juli beim Jobcenter Essen, um Leistungen für sich und seine Familie zu beantragen. Auch mit dem Ausländeramt hatte er schon Kontakt aufgenommen und einen Termin für den 8. September erhalten. Alles schien für den Syrer auch amtlich in Ordnung zu sein und er fand sogar eine Wohnung, die er zum 1. August anmietete.
Was die Flüchtlingsfamilie nicht wusste und was man ihr bei der Abmeldung aus Mecklenburg-Vorpommern auch nicht gesagt hatte, waren die neuen Regelungen des Integrationsgesetzes. Dort heißt es, dass jeder anerkannte Asylbewerber für drei Jahre in dem Bundesland  wohnen muss, in dem seine Erstaufnahme erfolgte. Stichtag für diese Regelung war der 5. August. Wer bis zu diesem Zeitpunkt ordnungsgemäß in einem anderen Bundesland gemeldet war, der durfte dort bleiben – für alle anderen heißt das: zurück zum Aufnahme-Bundesland!
Als nun die Familie am 8. September  ihren Termin bei der Ausländerbehörde hatte – einen früheren Termin gab es nicht – traf sie die für sie unbekannte Regelung buchstäblich aus heiterem Himmel. Man machte ihnen klar, dass sie zurück nach Mecklenburg-Vorpommern müssen und kein Recht auf Mittel vom Jobcenter hätten – und da sei in ihrem Fall keine Ausnahme möglich.
Mit diesen niederschmetternden Informationen stand die Familie nun noch am selben Tag bei der AWO-Migrationsberaterin Hanimgül Ilhan. Ihre Anrufe beim Ausländeramt und beim Jobcenter bestätigten den Ernst der Lage. Weil das Ausländeramt nach dem Stichtag 5. August keine Anmeldung in Essen durchführen durfte, konnte ohne diese Anmeldung das Jobcenter kein Geld zahlen. Geld das dringend gebraucht wurde, denn um Lebensmittel zu kaufen und die Miete zu bezahlen hatte sich die Familie bei syrischen Freunden in Essen Geld geliehen, in der Hoffnung, dass die Sozialleistungen des Jobcenters noch ausgezahlt würden.
Trotz aller Bemühungen der AWO-Migrationsberaterin, gab es für die syrische Familie nur einen Weg: zurück nach Mecklenburg-Vorpommern. Aber wie, ohne Geld mit drei kleinen Kindern? Und wohin sollte es gehen, denn der letzte Wohnsitz, die Landesunterkunft für Asylbewerber stand für anerkannte Flüchtlinge ja nicht mehr zur Verfügung.
Die Syrer hatten Glück im Unglück, die Essener Migrationsberatung der AWO um Hilfe gebeten zu haben, denn Hanimgül Ilhan setzte auf die länderübergreifende Solidarität der Arbeiterwohlfahrt, kontaktierte die AWO in Neubrandenburg und stieß auf offene Ohren für das Problem. Die Kollegen in Mecklenburg-Vorpommern versprachen, sich um den Fall zu kümmern. Nun konnte nach einer Odyssee durch die verschiedenen Ämter-Zuständigkeiten auch noch die Bezahlung der Rückfahrt und die Beschaffung der nötigen Kindersitze für den Nachwuchs geklärt werden – nach zwei Wochen intensiver Betreuung durch die Essener AWO reiste die Familie zurück nach Mecklenburg-Vorpommern, wo man schon alles für den Empfang vorbereitet hatte. Jetzt muss die Familie „nur“ noch die Schulden abtragen und rückwirkend die Beiträge für die Krankenversicherung entrichten, da das Essener Jobcenter diese Kosten nicht übernehmen kann. So endete das, was nicht nur die Flüchtlingsfamilie als Tragödie empfand, schließlich nicht in einer Katastrophe.
Für Hanimgül Ilhan ist klar, dass menschliche Schicksale nicht von Terminschwierigkeiten überlasteter Behörden abhängen dürfen: „Für alle, die sich vor dem Stichtag im August schon hier beim Jobcenter gemeldet haben, muss es humane Lösungen geben. So ein menschliches Leid, wie wir es in diesem Fall erlebt haben, muss unbedingt vermieden werden!“

Wolgamöwen auf der Arche Noah

Er ist nicht der größte Ortsverein der Essener Arbeiterwohlfahrt –  aber sicher der bunteste. So präsentierte sich der „AWO-Ortsverein International“ auch beim großen Stadtfest Arche Noah, das am Wochenende auf dem Kennedyplatz veranstaltet wurde. Kasachische Spezialitäten, russisches Malzbier (alkoholfrei) und türkische Lieder, das „International“ wird bei der AWO und besonders bei diesem Ortsverein wirklich gelebt. Dabei haben alle Mitglieder schon lange hier Wurzeln geschlagen und engagieren sich bei der Arbeiterwohlfahrt, einem hier seit fast 100 Jahren arbeitendem Verband.

Tausende kamen an den zwei Tagen in die Essener City, um sich dort bei Arche Noah zu informieren und auch Spaß zu haben. Mehr als 100 Essener Institutionen und Initiativen gestalteten das Bühnenprogramm sowie die Dialog- und Mitmachangebote. Mittendrin natürlich der AWO-Ortsverein International, der nicht nur mit einem Satnd vertreten war, sondern auch das Bühnenprogramm mitgestaltete.
Die singenden Wolgamöwen der AWO Essen unter der Chorleitung Larissa Schlegel begeisterte mit  einem bunten Tanz- und Musikprogramm in vier Sprachen. Die  Wolgamöwen sorgten für Stimmung, viele Besucher sangen die Lieder mit oder ließen sich zu einem Tänzchen inspirieren.

Der Vorsitzender des Ortsvereins Mehmet Akbulut sowie seine Stellvertreterin Larissa Schlegel ziehen eine positive Bilanz: „Dass wir als AWO weltoffen und international sind, bestätigt auch die große Resonanz zu unserer Präsenz bei dem Arche Noah Fest. Integration kann nicht verwaltet, sondern muss gelebt werden“, so die beiden Ehrenamtler.

Demenz und Recht

Demenz ist ein Thema, dessen Tragweite oft nicht komplett überschaubar ist. Die Folgen einer Erkrankung bedeuten tiefgreifende Einschnitte in das Leben des Betroffenen und seines Umfeldes. Demenz kommt schleichend und jeden kann treffen, ob als Angehöriger oder als Erkrankter. Den Umgang mit Demenz darf man nicht nur aus medizinischer Sicht sehen, auch die rechtlichen Folgen sollten bedacht werden. Darauf geht die Seniorenarbeit des AWO Kreisverbandes Essen ein und bietet am Mittwoch, 5. Oktober, ab 15 Uhr einen Vortrag mit dem Titel „Demenz aus rechtlicher Sicht“ an.

Im Rahmen der Reihe „aktiv älter werden in Essen“ informiert der Rechtsanwalt Tim Ladwig über die weitreichenden juristischen Folgen der Demenz. Welche rechtlichen Vorkehrungen sollte man in eigenem Interesse treffen? Ab wann darf man bei einer Krankheit wie Demenz nicht mehr selbst entscheiden? Was müssen Angehörige beachten? Antworten auf diese und weitere Fragen werden bei dem Vortrag in der Geschäftsstelle der Essener AWO, Pferdemarkt 5, erste Etage, ausführlich beantwortet.
Zur angemessenen Planung wird um Anmeldung unter Tel. 1897-407 gebeten.

Spätzünder beim Tag der Generationen

Von wegen Spätzünder – es war der Chor der Essener AWO, der beim „Tag der Generationen“ auf dem Ehrenzeller Markt den musikalischen Auftakt lieferte. Rund 15 Vereine, Organisationen und Behörden hatten am Mittwoch im Herzen Altendorfs Stände und Informationstische aufgebaut, um sich und die jeweiligen Angebote für die ältere Generation zu präsentieren. Neben dem Stand des Mehrgenerationenhauses, dessen Initiator Arndt Sauer auch für die Organisation der Veranstaltung maßgebend war, hatte der AWO-Kreisverband Essen seine Informationen ausgebreitet.

Karl-Heinz Freudenberg, in Personalunion AWO-Mitarbeiter und Chorleiter, stand den Besuchern Rede und Antwort zu den Kursen, Wanderungen und Veranstaltungen, die von der AWO für Senioren organisiert werden. Dazu  griff er immer wieder in die Saiten, um die Spätzünder-Damen, die geduldig der Hitze trotzten, an der Gitarre zu begleiten. Ob Steiger-Lied oder der AWO-Song „Herz, Herz, Herz“, der Chor setzte einen schönen Gegenpol zu den Kindergarten-Gruppen, die die offiziellen Begrüßung durch Arndt Sauer und den Bundestagsabgeordneten Matthias Hauer mit ihren Liedern begleiteten.
Eine Runde über den Marktplatz machte auch der Seniorenbeauftragte der Bezirksvertretung III, Herbert Schika, und besuchte auch den AWO-Stand, bevor er sich auch unter anderem bei der Polizei, der Sparkasse, dem DRK, Krankenpflegediensten und dem Mehrgenerationenhaus Essen über deren Angebote informierte.  Dieser zweite „Tag der Generationen“, hatte in Altendorf mit dem acht Mal veranstalteten Seniorentag  bereits Vorläufer, an denen auch die AWO beteiligt war.
Während in früheren, kälteren  Seniorentagen an den Ständen  oft Kaffee und Kuchen zu den Informationen gereicht wurden, flossen am Mittwoch alkoholfreie Kaltgetränke in Strömen. So war es offensichtlich die Hitze, die viele ältere Menschen von einem Besuch des Generationentages abhielt, denn das Gedränge hielt sich auf dem Ehrenzeller Markt  in Grenzen. Davon ließen sich die Spätzünder nicht abhalten und legten mit „heißem“ Sound nach – im Wechsel mit der Bluesband, die gut verstärkt den Platz beschallte.

Seit 40 Jahren zu Fuß unterwegs

1980 traff sich diese AWO-Wandergruppe zur gemeinsamen TourDass sie gut zu Fuß sind, haben die Mitglieder der Wandergruppen der Essener AWO wirklich bewiesen. Seit nunmehr 40 Jahren sind sie buchstäblich bei jedem Wetter in der Region unterwegs. Auch am Mittwoch, 14. September, treffen sich wieder Wanderfreunde um 14 Uhr am Rathaus Bredeney, um 1 ½ Stunden mit Gerti Graszk die Natur zu erkunden. Eine Woche später, am 21. September, geht es ab 14 Uhr durch die Heisinger Aue. Los geht es zusammen mit Helmut Dittmar an der Kampmannsbrücke.
Das Jubiläum 40 Jahre AWO-Wandergruppe wurde Ende August mit einer Wanderung im Essener Norden buchstäblich „begangen“. Die Tour führte von der Zeche Carl in Altenessen zur AWO-Seniorenbegegnungsstätte im Louise-Schroeder-Zentrum. in Katernberg. Seit 1976 gibt es diese ehrenmatliche Initiative der AWO Essen. In zwei Gruppen machte man
sich bei sonnigem Wetter auf den Weg, um mit gut 100 Aktiven und einigen Ehemaligen in der Begegnungsstätte zu feiern. Für den AWO Kreisvorstand übernahm der Seniorenbeiratsvorsitzende Alfred Steinhoff die Würdigung
dieses ausserordentlichen Engagements. Weiter hob Oliver Kern, Geschäftsführer der AWO Essen, die besondere Bedeutung des Ehrenamtes hervor. Alle Beteiligten genossen die Sommerrevue der AWO-Theatergruppe „die Herbstzeitlosen“, denen es gelang im Rahmen ihres bunten Programms eine Polonaise durch den Veranstaltungssaal zu organisieren.
Anlass genug gaben doch die in 40 Jahren fast 2000 ehrenamtlich geleiteten Wanderungen, die zu allen Jahreszeiten auch bei Wind und Wetter stattfinden. Dass es in diesem Jahr über 60 Angebote geworden sind, hing mit der Erweiterung um mittlerweile sechs Ausflugsfahrten und ebensovielen Wochenendwanderungen zusammen. Die Wanderführer Rosita
Barbeck, Brigitte Böcker, Karl-Heinz Czarnietzki, Klaus Demel, Helmut Dittmar, Gerti Graszk, Christa Graw, Albrecht Voss, Ingrid Wißkirchen und Günter Zahn haben im Jubiläumsjahr diese seniorengerechten Touren organisiert und wurden mit großem Applaus belohnt.
Alle Informationen zum Wanderangebot sind in der hauseigenen Wander-Broschüre oder im Kultur-, Bildungs- und Freizeitprogramm des Seniorenreferates der Stadt Essen, sowie im Internet unter http://www.awo-essen.de abrufbar. Bei den Wanderungen steht das Miteinander, Kontakt und Kommunikation im Vordergrund. Die Wanderungen
dauern in der Regel ein bis zwei Stunden.
Wie bei allen ehrenamtlichen AWO-Seniorenangeboten wird auch bei der Wanderinitiative immer wieder neu ehrenamtliche Unterstützung gesucht. Dabei stehen die Ideen und Interessen der Aktiven im Mittelpunkt. Die Wandergruppe der AWO kann für sich in Anspruch nehmen im wahrsten Sinne des Wortes die Menschen in Essen bewegt zu haben. Wer mithelfen möchte, diese Initiative jung zu halten, wende sich bitte an Karlheinz Freudenberg, Tel. 0201 1897-407.

Infonachmittag zu Patientenverfügung, Betreuung und Vollmachten

Termin: Do 05.11.2015, ab 15:00 Uhr
infonachmittagOb jung oder alt, was geschieht, wenn ich meine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann? Mit dieser Veranstaltung wird eine Übersicht über die Möglichkeiten der Vorsorge gegeben, die helfen soll, durch persönliche Entscheidungen ein hohes Maß an Selbstbestimmung zu erhalten. Es werden persönliche wie gesetzliche Notwendigkeiten erläutert.

Referent: Jörg Wilczopolski, Buntstifte e.V. Betreuungsverein

Ort der Veranstaltung: AWO-Geschäftsstelle, Pferdemarkt 5, Saal, 1. Etage (Eintritt: frei)

Um Anmeldung wird gebeten unter: Karlheinz Freudenberg, Tel. 1897-407 oder Mail an: karlheinz.freudenberg@awo-essen.de

41. Essener Seniorentag14 Bilder

Essen: Burggymnasium | Am Mittwoch, den 23.09.2015 haben sich anlässlich des 41. Essener Seniorentages, Seniorinnen und Senioren aus den Mitgliedsorganisationen des Arbeitskreises Offene Seniorenarbeit und Bürgerengagement getroffen.Der Nachmittag war aus einem unterhaltsamen und bunten Programm aus Gesang, Schauspiel, Tanz und vielen Überraschungen aufgebaut. Ziel der Veranstaltung war es nicht nur die Anwesenden zu unterhalten, sondern auch auf aktuelle Themen und Angebote der Verbände, sowie der Stadt aufmerksam zu machen.
Zu Beginn eröffnete Frau Hartmann von Diakoniewerk Essen die Veranstaltung und Herr Peltz, Fachbereichsleiter des Amtes für Soziales und Wohnen begrüßte die Gäste mit einer Rede über die Möglichkeiten und Ziele der offenen Seniorenarbeit und des Ehrenamtes. Ein besonderes Anliegen war ihm dabei, angesichts der Kommunalen Flüchtlingsproblematik für Hilfe und Unterstützung zu werben.Dann begann das bunte Programm. Es starteten die Wolga-Möwen, ein internationales Seniorenchorprojekt der AWO Essen. Im Mittelpunkt ihres Vortrags standen Lieder aus der Wolgaregion und deutsch-russische Volkslieder zum Mitsingen und Nachfühlen. Dazu wurden kurzweilige Erläuterungen vorgetragen und mit Tänzen, theatralischen Einlagen und originellen Instrumenten erweitert. Die Wolga-Möwen haben an diesem Tag nicht nur mit ihrem faszinierenden multikulturellen Auftritt beeindruckt, sondern sind auch mit ihren schönen und selbst geschneiderten Kostümen aufgefallen. Sie haben das Publikum richtig in Stimmung gebracht. Es folgte ein ökumenisches Quiz mit vielen spannenden Fragen, welche von drei Kandidaten unter Mitwirkung des Publikums zu Lösen waren. Um der Veranstaltung Bewegung zu verleihen, hat Hildegard Fischer von PariSozial zusammen mit den Seniorinnen und Senioren das sogenannte ,,Tanzen im Sitzen„ ausgeübt, welches in der Kombination von Bewegung und Gedächtnis die Mitwirkenden deutlich herausforderte, aber trotzdem allen viel Freude bereitete.In ausdrucksvollen Szenen präsentierte das Ruhrpott-Revue-Theater einen Auszug aus dem Roman ‚Die Liebe lässt sich nicht leugnen‘ von Ida Daut. Dieser handelt von einer wahren Schicksals- und Migrationsgeschichte. Das Werk berichtet von der großen Kraft der Liebe, Vergebung und schweren Lebensphasen. Mit Hilfe des Studioensembles der Ruhrpott-Revue verwirklichte die Gruppe um Ida Daut besonders dramatische Szenen. Abgeschlossen wurden diese mit gefühlvollem Gesang und musikalischen Elementen.Moderator der Veranstaltung, Karlheinz Freudenberg von der AWO, führte durch das Progamm. Mit seinen Mitstreiterinnen aus dem Arbeitskreis beendete er den 41. Essener Seniorentag mit einem herbstlichen Volksliederpottpourri.Fulya Yayla, AWO Essen – Offene Seniorenarbeit

Infonachmittag – Demenz geht uns alle an!

Di., 01.09.2015, 15 Uhr in der AWO Geschäftsstelle, Pferdemarkt 5, Saal 1. Etage, Essen-mitte

Infonachmittag für Seniorinnen und Senioren

Älter werden wir alle – jeden Tag. Welche Einschränkungen ergeben sich mit der Krankheit Demenz und wie gehe ich damit um? Wie reagiert meine Familie? Welche Hilfestellungen werden benötigt und wie kann unser Alltagsleben möglichst selbstständig und im eigenen Umfeld fortgeführt werden? Antworten auf diese und weitere Fragen sollen in einem Überblick über das Krankheitsbild Demenz gegeben werden. Im Anschluss wird die Möglichkeit geboten, Fragen an den Referenten zu stellen und Strategien im Umgang mit Demenzerkrankten in Alltagssituationen zu diskutieren. Referent: Jens Laßen, Bildungsinstitut Altenpflege AWO (BAA)

Seniorentheater „Die Herbstzeitlosen“

Sketche, Szenen, Show (nicht nur) für Senioren

Der Name „DIE HERBSTZEITLOSEN“ veranschaulicht, dass die Mitglieder der Theatergruppe sich fast allesamt im „Herbst“ ihres Lebens befinden und dennoch ein zeitloses Programm zur Aufführung bringen. Seit über einem Jahrzehnt sind unter diesem Namen jung gebliebene SeniorInnen mit viel Engagement und Spielfreude dabei, als Theatergruppe Lieder und Sketche auf die Bühne zu bringen, die teils selbst erarbeitet und geschrieben, als auch humorvoll imitiert zum Erinnern und Nachdenken anregen. Stärke und Zugpferd der Gruppe ist zweifelsfrei ihre große Playback-Show mit Liedern und Künstlern von gestern bis heute. In einem weit gespannten Rahmen werden in bunter Kostümierung bekannte Interpreten imitiert, angefangen von Marlene Dietrich, Trude Herr, Mireille Mathieu bis hin zu Elvis, Abba oder „Sister Act“ – um nur Einige zu nennen.Die Gruppe erarbeitet laufend ein neues Showprogramm unter der fachlichen Begleitung von Karlheinz Freudenberg, so dass sich ihr Repertoire kontinuierlich erweitert.“Die Herbszeitlosen“ würden sich über neue an Theater und Musikrevue interessierte Mitspieler/Innen sehr freuen. Treffpunkt ist der Clubraum im Gotthard-Daniels-Haus der AWO in der Katharinenstr. 9 in Essen-Rüttenscheid. Geprobt wird mittwochs nachmittags.

Terminvereinbarung unter: Rolf Stoika, Tel. 0201-8736820

Homepage: AWO-Theatergruppe „die Herbstzeitlosen“

AWO Bewegungs- und Gedächtnistrainigsgruppe im Maria-Berns-Haus lädt ein zum Tag der Offenen Tür am Fr., 04.09.2015

ab 14:00 Uhr  (Tag der Offenen Tür im Clubraum des Maria-Berns-Haus)

Gymnastikgruppe mit Edeltraud Lehmann„In der Gemeinschaft Mobilität erhalten und die geistige Fitness zu steigern“; das ist das Ziel der Seniorentrainingsgruppen von Edeltraud Lehmann. Edeltraud LehmannDie Zielgruppe 70+ liegt der gelernten Pädagogin, welche darüber hinaus auch als Motopädin bzw. Mototherapeutin qualifiziert ist, besonders am Herzen. Für die AWO ist sie neben ihren Angeboten im Maria-Berns-Haus auch noch in Überruhr für das Betreute Wohnen im „Haus unterm Regenbogen“ ehrenamtlich tätig. Seit etwa einem Jahr lädt sie dienstags von 14:00 – 15:00 Uhr zum Bewegungstraining, sowie mittwochs von 14:00 – 15:00 Uhr zum Gedächtnistraining Bewohner und Nachbarn der Seniorenwohnanlage in der Stoppenbergerstr. 39 ein. Zu beiden Angeboten kann man sich noch anmelden. Bei entsprechender Nachfrage ließe sich das Angebot auch erweitern, denn die räumlichen Voraussetzungen sind gegeben. Gruppe mit BallDie Bildergalerie soll einen ersten Eindruck des Bewegungstrainings mit abschließender Entspannungsphase vermitteln. EntspannunsphaseGemeinschaft in der Bewegung aktiviert nicht nur den Körper, sondern auch Geist und Seele. Weitere Informationen hält die Mitarbeiterin des Sozialen Dienstes im „Haus unterm Regenbogen“ Sonja Wendland gerne bereit, Tel. 5849100.

Veranstaltungsort:
Maria-Berns-Haus
Stoppenberger Str. 39, 45141 Essen

Eintritt: frei, eine Anmeldung zum „Tag der Offenen Tür“ ist nicht erforderlich
Kursanmeldungen bitte über Sonja Wendland, Tel. 5849100

AWO Skatturnier 2015 am Do 17.09.2015

Offenes Skatturnier des AWO Kreisverbandes Essen – Mitspieler und Gäste sind herzlich willkommen

Das Turnier findet statt in der Geschäftsstelle der AWO Essen, Pferdemarkt 5, Saal 1.Etage
Das Startgeld beträgt: 3,- €
Einlass ist ab 14:30 Uhr (mit der Möglichkeit zum Einspielen). Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Neben dem Wanderpokal werden auch Preise und Urkunden vergeben. Wir bitten alle Interessenten sich bis zum 14.09.2015 anzumelden, um angemessen planen zu können. Skatturniersieger 2014Als Ansprechpartner stehen Marlies Höller & Karlheinz Freudenberg, Tel. 1897 -407 / -417 zur Verfügung. Wir hoffen auf rege Teilnahme – nach dem bewährten Motto: Spaß am Spiel – dabei sein ist alles!

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